Arbeitsrecht


Arbeitsrecht

Für internationale Studierende gelten besondere rechtliche Bestimmungen - denn Ihr Hauptziel sollte der erfolgreiche Abschluss des Studiums sein!

Nicht EU-Mitgliedstaaten

Studierende aus nicht EU-Mitgliedstaaten dürfen nur in geringem Umfang arbeiten. Die erlaubte Beschäftigungszeit in einem Jahr sind 120 ganze Tage oder alternativ 240 halbe Tage. Dies muss jeder Studierende nachweisen können. Notieren Sie sich deshalb zu jeder bezahlten Arbeit die Sie machen:

  • den Arbeitgeber
  • das Arbeitsverhältnis mit Angabe des Datums (Beginn und Ende) der Beschäftigungsdauer (über welchen Zeitraum Sie dort gearbeitet haben)
  • die genaue Anzahl der Stunden, die Sie gearbeitet haben

Diese Regelung trifft nicht zu für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Diese dürfen in einem höheren Umfang arbeiten, sind allerdings dazu verpflichtet, die Ausländerbehörde darüber zu informieren!

Wichtig: Die 120/240 Tage-Regelung gilt auch für freiwillige (selbst unentgeltliche) Praktika!

Eine Tätigkeit, die über die 120 ganzen oder 240 halben Tage im Jahr hinausgeht, erfordert eine Arbeitserlaubnis. Diese Arbeitsgenehmigung kann nur von der Ausländerbehörde für ein konkret vorliegendes Stellenangebot erteilt werden.


EU-Mitgliedstaaten (und Schweiz, Norwegen, Lichtenstein, Island)

Für Studierende der EU-Mitgliedsstaaten gelten die gleichen Regelungen wie für Deutsche. Während der Vorlesungszeit dürfen sie nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten.
In den Semesterferien ist die wöchentliche Arbeitszeit unbeschränkt.
Während der Vorlesungszeit kann die 20-Stunden-Grenze überschritten werden. Dann allerdings muss es sich um eine „kurzfristige Beschäftigung“ handeln, also eine Arbeit die nicht länger als zwei Monate dauert oder auf 50 Arbeitstage im Jahr begrenzt ist.

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Ansprechpartner/in

Theodoros Markakidis



Joana Dewender


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